
Gedenkfeier in der Heidenheimer Pauluskirche
Gedenkfeier zum 4. Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine
Am Samstag, den 21. Februar 2026, hat Heidenheim-fuer-Ukraine.de e.V. in der Pauluskirche Heidenheim eine bewegende Gedenkfeier zum 4. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine veranstaltet.
Zahlreiche Menschen aus Stadt und Landkreis kamen zusammen, um der Opfer des Krieges zu gedenken und ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen.
In ihren Grußworten würdigte Heidenheims Bürgermeisterin Simone Maiwald die vielfältige Unterstützung, die Stadt und Landkreis seit Beginn des Krieges für die Ukraine leisten. Auch Pfarrerin Anne-Kathrin Kapp-Kleineidam machte deutlich, wie wichtig es sei, nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen: „Wir dürfen uns nicht gewöhnen an den Krieg, den Tod und die Zerstörung.“
In der von der Vorsitzenden Jasmin Glänzel-Seibold und Svitlana Shevchenko (ukrainische Übersetzung) vorgetragenen Rede von Heidenheim-fuer-Ukraine.de e.V., wurde an das anhaltende Leid der Ukrainer erinnert – von Zivilisten bis zu Verteidigern – und betont, dass gezielte Angriffe auf die Energieinfrastruktur Kälte, Dunkelheit und Versorgungsnot auslösen und zugleich die Verteidigungskraft des Landes gefährlich schwächen. Auch wurde klar gestellt, dass der Krieg gegen die Ukraine ein Angriff auf Europas Friedensordnung ist; mithin verteidigt die Ukraine auch die Freiheit Europas. Zudem wurde in der Ansprache vor Russlands hybrider Kriegführung gegen Europa und Deutschland (Sabotage, Cyberangriffe, Desinformation) gewarnt und zu entschlossenem Handeln auf allen Ebenen aufgerufen – Politik, Militär und Zivilgesellschaft. Europa schuldet den Ukrainerinnen und Ukrainer großen Dank, denn sie sind das Bollwerk, das Russland daran hindert, seinen Angriff weiter Richtung Westen zu tragen. Es ist dringend notwendig, mit Spenden und konkreter Hilfe – etwa Generatoren, medizinischer Ausstattung und Winterausrüstung – nicht nachzulassen.
„Wir werden nicht müde, der Ukraine beizustehen.
Wir werden nicht nachlassen in unserer Unterstützung.
Wir werden nicht zulassen, dass Gewalt und Terror über Freiheit und Recht triumphieren.“
Die Rede kann hier in deutscher und ukrainischer Fassung heruntergeladen werden:
Musikalisch wurde die Gedenkfeier gestaltet von Yana Barkhatova, Maddalena Ernst, Anastasiia Smolka, Stanislav Lushch sowie dem Chor „Forte Ukrainzi“. Ihre Lieder berührten die Besucherinnen und Besucher tief und schenkten Trost und Hoffnung in einer weiterhin dunklen Zeit.
Wir danken allen Mitwirkenden, Unterstützenden und Gästen, die gemeinsam ein eindrucksvolles Zeichen des Zusammenhalts gesetzt haben.